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Forstwirtschaft
Aufforstung, Waldarbeiten, Holzverarbeitung anschaulich erläutert.
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Bestandesbegründung
( 4 Beiträge )
Bestandesbegruendung
Unter Bestandesbegründung versteht man die Neuanlage einer Forstkultur
durch Naturverjüngung oder Pflanzung. Teil der Bestandesbegründung bzw. des Verjüngungsverfahrens ist auch die Endnutzungsform, bei der bereits die Weichen für die nachfolgende
Bestandesgeneration gestellt werden. Bei nachhaltiger Forstwirtschaft wird die
Verjüngung bereits zum Zeitpunkt der ersten Endnutzungshiebe geplant. In
Abhängigkeit vom waldbaulichen System laufen die Verjüngungsprozesse des Waldes
sehr unterschiedlich ab.
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Bestandspflege
( 5 Beiträge )
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Kulturpflege bezeichnet in der Forstwirtschaft die Maßnahmen zur
Gefahrenabwehr und Wuchsförderung in einer (künstlich angelegten) Forstkultur.
Die Kulturpflege entfernt z. B. im Rahmen negativer Auslese kranke oder
ausgefallene Pflanzen, durch Mischwuchsregulierung fördert sie erwünschte
Arten und unterdrückt unerwünschte, sie kontrolliert die Konkurrenz mit anderem
Bewuchs wie Gras oder Brombeeren. Mit Kronenschluss geht die Forstkultur über in
die Phase der Dickung oder des Jungwuchses. In der Dickung lösen
Läuterungen die Kulturpflege ab, um den Bestand weiter zu pflegen und zu
erziehen.
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Holzernte
( 7 Beiträge )
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Mit der Holzernte werden stehende Bäume oder deren Teile in einen
bearbeitungs- bzw. verbrauchsfähigen Zustand überführt. Die Holzernte umfasst
Aufarbeitung, Transport und Vermessung.
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Holzverarbeitung
( 3 Beiträge )
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Das im Wald geerntete Rohholz wird
weiterverarbeitet:
- Rundholz wird im Sägewerk zu Schnittholz (Schnittware) verarbeitet, d.h. Bretter, Kantholz
und Balken
- Als Schichtholz wird in der Forstwirtschaft
Rohholz bezeichnet, welches nicht einzelstammweise vermessen, sondern nach Raummetern
verkauft wird. In der Regel handelt es sich beim Schichtholz um
minderwertige Sortimente wie Industrieholz oder Brennholz.
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